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Backup-Dauer massiv reduziert

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Backup-Dauer massiv reduziert

11.11.2011 in TechTalk
Durch die Parallelisierung der Backups ist es uns gelungen, die Dauer unserer Full-Backups auf ein Viertel zu reduzieren.

Backup-Dauer massiv reduziert

Die Sanduhr läuft jetzt schneller durch. (Quelle: http://flickr.com/photos/bogenfreund)

Einmal in der Woche legen wir zusätzlich zu den inkrementellen und differenziellen Sicherungen ein Full-Backup aller Server an. Dies hatte mit unserer alten Backup-Infrastruktur über 1,5 Tage in Anspruch genommen.
Durch einen neuen Backupserver konnten wir die Dauer nur um 12h auf 24h reduzieren obwohl die neue Hardware deutlich leistungsfähiger sein sollte.
Durch eine komplette Parallelisierung aller Backup-Jobs und einem neuen Backup-Server konnten wir die Dauer schliesslich auf unter 7h bei einer durchschnittlichen Leistung von 30 MB/Sekunde drücken.

Hardware-technisch setzten wir nun statt eines virtualisieren Backup-Server mit verbundenen NAS auf einen eigenständigen Server mit zwei integrierten RAID-Speichern. Durch die Trennung der Datenbank-Partition mit den Meta-Daten der Sicherung von den Backup-Daten wird nun die tatsächliche Backup-Dauer nur noch von der Lese- und Sende-Leistung der Quell-Server beschränkt. Ein Drittel der Server ist bereits nach einer Stunde abgeschlossen, zwei Drittel nach zwei Stunden.

Umsomehr Jobs parallel durchgeführt werden, umso schneller ist das Backup aller Server abgeschlossen

Bedenken, dass sich der hohe Fragmentierungsgrad der gespeicherten Backup-Daten (mehrere Backup-Jobs schreiben gleichzeitig in ein Bacula-Volume und ein Job erstreckt sich nun über mehrere Bacula-Volumes) negativ auf die Wiederherstellung der Daten auswirkt wurden nicht bestätigt:
Ein Komplett-Restore eines physikalischen Servers (rund 120 GB) verläuft mit durchschnittlich 18 MB pro Sekunde. Dadurch ist es uns auch bei einem Total-Verlust eines Servers möglich, innerhalb weniger Stunden diesen wieder zurück ans Netz zu bringen.


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